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Turnverein Weil 1884 e.V. - Sportlerwahl

Jonas Voitl bei starker Konkurrenz Jugendsportler des Jahres

Sportlerehrung für 2009: Nominierte Faustball-Nachwuchsteams demonstrieren Stärke

Der jetzt für das "Team Schwarzwald" in der U16-Bundesliga spielende Jonas Voitl hat sich für manche offenbar überraschend gegen den erstklassigen ESV-Turner Christian Auer (Deutscher Meister am Reck) und den ESV-Tischtennis-Nachwuchspieler Maikel Sauer bei der Wahl zum Jugendsportler des Jahres 2009 durchgesetzt. Im U16-Bundesliga-Team konnte sich in der vergangenen Saison eindeutig zum Leistungsträger seiner Mannschaft entwickeln. In den bisherigen 12 Punktspielen seiner Mannschaft erzielte er 173 Punkte und ist derzeit die Nr. 7 der Topscorer seiner Liga und der eifrigste Punktesammler seines Teams. Da Jonas Voitl dem Nachwuchs des TV Weil entstammt, wurde er bei der Ehrung auch so zugeordnet, obwohl er derzeit nur noch für den USC Freiburg spielberechtigt ist.

Der Laudator der Jugendmannschaften, Kulturring-Vorsitzender Ferdinand Corsten (mitte) mit 5 Spielern unserer U14 (links) und 3 Spielerinnen der U18, sowie Lilli Eises Doppelpartnerin Jana Neumaier (ganz rechts)

Nicht gewonnen, aber einen starken Eindruck hinterlassen, haben die Nachwuchs-Faustballer des TV Weil. Das der Turnverein gleich zwei nominierte Jugendmannschaften stellt, nachdem man man nun schon seit Jahren immer mit Nominierungen und einem Sieger dabei war, spricht für die Solidität der Jugendarbeit des Vereins. In diesem Fall war es die U14 männlich und die U18 weiblich, die dem Tischtennis-Doppel Lilly Eise/Jana Neumaier als Baden-Württembergischer Meister den Vortritt lassen musste.

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Badische Zeitung vom Montag, 6. Februar 2006

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Stell hält seine Kritik aufrecht
Kriterien zur Sportlerwahl
WEIL AM RHEIN (BZ). Die vom Leiter der Faustballabteilung des TV, Peter Stell, über einen Leserbrief vorgebrachte Kritik zum Ablauf der Wahlen “Sportler des Jahres” , wobei er die Nichtnominierung einer Jugendmannschaft seiner Abteilung als ungerecht einschätzte, hat zwischenzeitlich zu einer Stellungnahme des Sportrings über Präsidiumsmitglied Misch geführt, der prinzipiell auf das Wahlverfahren und angebliche oder tatsächliche mangelnde sportliche Qualifikationen der jungen Faustballer abhob. Dabei kam es auch noch zu unterschiedlichen Einschätzungen, was denn Stells Motive wären, das Präsidium des Sportrings fühlte sich jedenfalls insgesamt angegriffen. Wie leicht absehbar, hat dies nun eine weitere Reaktion Stells zur Folge. Wobei weder die Stellungnahme des Sportrings noch die jetzige von Stell die enger zu fassenden Kriterien eines Leserbriefs erfüllen und deshalb von der BZ auch nur auszugsweise und in Form einer Stellungnahme wiedergegeben werden. Stell hält jedenfalls an seiner Einschätzung fest, dass die Nichtnominierung der Faustballjugend U 15 zu hinterfragen wäre, gerade was deren sportliche Leistung anbelangt. Diese könne immerhin auf Erfolge auf Landes- und Bezirksebene und darüber hinaus den Titel eines Westschweizer Meisters verweisen. Zuvor hatte der Sportring gerade die Leistung der U15 als nicht hinreichend bezeichnet. Stells abschließendes Fazit: “Eine Nichtnominierung ist bei den gegebenen Fakten der falsche Weg der Jugendförderung.”

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Badische Zeitung vom Donnerstag, 2. Februar 2006

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Auf Peter Stell nun die Stellungnahme
Wahl der Sportler des Jahres: Sportring wehrt sich gegen Vorwürfe zum Auswahlverfahren

WEIL AM RHEIN (BZ). Auf den Leserbrief von Peter Stell zur Nominierung der “Sportler des Jahres” (BZ vom Dienstag) reagiert nun Thomas Misch, Präsidiumsmitglied des Turn- und Sportrings. Stell hatte sich bereits 2004 zu Wort gemeldet, als er die Faustballer des TV nicht gebührend berücksichtigt sah. Auch 2005 war die von ihm trainierte Jugendmannschaft U15 erfolgreich, wurde aber nicht nominiert. Stell fragte sich nun, ob dies eine Reaktion auf seine frühere Kritik gewesen sei. Thomas Misch, der sich in einem Schreiben an Stell “persönlich betroffen” zeigt, erläutert aber, dass die Leistungen den strengen Nominierungskriterien nicht ganz entsprachen.

Nicht nur Sportring-Vertreter, sondern auch zwei lokale Sportjournalisten und der Sportbeauftragte der Stadt, Norbert Nußbaumer, gehörten zum Wahlgremium, informiert Misch. Auf Stells Kritik hin sei dieses außerdem um zwei Vereinsvertreter erweitert worden.

Die Nominierungsvorschläge seien von den externen Fachleuten gekommen, die auch die jeweiligen Erfolge aufgelistet hätten. Gemeinsam wurde über die Vorschläge diskutiert und dann abgestimmt. “Wenn dann das gesamte Wahlgremium einstimmig der Meinung ist, dass in einer Kategorie die Leistungen dem Modus nicht genügen - wie es in diesem Falle war - wird die Kategorie nicht besetzt” , erklärt Misch. Persönliche Angriffe gegen Sportring-Präsident Jörg Pillau seien deshalb fehl am Platz. Im Wahlmodus ist unter anderem fest gelegt: “Die erreichten Leistungen sollten Bezirksniveau deutlich übersteigen und mindestens auf Verbandsniveau liegen. Dabei soll jedoch auch die Leistungsdichte in der jeweiligen Sportart berücksichtigt werden” .

“Kriterien dürfen nicht verwässert werden.”

Die Leistungen der Faustballer würden sehr wohl anerkannt, führt Thomas Misch weiter aus: “Bitte erinnern sie sich! Faustball ist natürlich auch eine Sportart, die Beachtung findet, wenn die entsprechenden Leistungen der Mannschaften in der Presse gewürdigt werden. Wie können sie es sonst erklären, dass die Damen-Faustballmannschaft in den Jahren 1985, 1987 und 1994 zur Mannschaft des Jahres gewählt wurde, oder Ihre eigenen Leistungen, die Sie mit der Herren-Faustballmannschaft erreicht hatten, als Sie 1982 und 1991 zur Mannschaft des Jahres gewählt wurden?” 1977 übrigens war auch der langjährige Vereinsvorsitzende Misch Mitglied einer Mannschaft des Jahres gewesen.

Man dürfe die Kriterien nicht verwässern, um zu verhindern, dass “man künftig sogar mit einer Pizza-Mannschaft die Möglichkeit zur Nominierung hätte, nur weil man eben durch Zufall ein Turnier gewinnt.” Dies bezieht Misch jedoch ausdrücklich nicht auf die Faustballer, denen er zu Bedenken gibt: “Ihre Mannschaft wird ja nicht dadurch abqualifiziert, weil sie nicht zu Ehren kommt. Die erbrachten Leistungen werden von dem Wahlgremium ja beachtet und anerkannt, sonst hätte es nicht eine interne Diskussion im Gremium gegeben. Es mag hart klingen, aber die Leistungen, die dem Gremium präsentiert wurden, waren für eine Nominierung nicht ausreichend. Wie schon erwähnt, der Beschluss war einstimmig, Ereignisse vergangener Jahre waren nicht relevant.” Deshalb, so Misch, bestehe für die Faustballer sowie für alle anderen Sportler und Trainer der Stadt keinerlei Grund zur Frustration.


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Badische Zeitung vom Dienstag, 31. Januar 2006 Leserbrief von Peter Stell

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Enttäuschung über SPORTLERWAHL

Zur Nominierung der Sportler und Mannschaften des Jahres (BZ vom 28. Januar) meldet sich der Trainer und Abteilungsleiter der Faustballer beim TV Weil zu Wort.

Erfreulich, dass auch im abgelaufenen Jahr wieder Athleten und Athletinnen den Anforderungen des “erweiterten” Nominierungsgremiums gerecht werden konnten. Enttäuschend aber, dass bei den Nachwuchsteams keine Mannschaft den strengen Kriterien entsprach.

Zählen Erfolge wie Landesligameister, Westschweizer Meister (grenzüberschreitende Teilnahme) oder Bezirksmeister nicht zu den Bewertungskriterien? Einseitige Recherchen möchte ich nur ungern unterstellen, doch scheint es verwunderlich, dass zumindest die vom Regionalsport regelmäßig veröffentlichten Erfolge und Resultate der Faustball-Jugend U15 des TV Weil, die oben erwähnte Titel im Jahre 2005 errungen haben und auch die gerade abgelaufene Saison bravourös abschlossen, keinen nachhaltigen Eindruck hinterließen.

Müssen unsere Jugendlichen nun die Zeche dafür bezahlen, dass ich anno 2004 zu gleichem Thema den Verantwortlichen des Turn- und Sportringes, allen voran Jörg Pillau, auf die Füße getreten bin? Und dies zu Recht, wie ich heute noch meine. Kaum vorstellbar, da solches jegliche Neutralität vermissen ließe. Wäre dem so, wäre es ein Armutszeugnis für den Regional-Sport, für die Jugendlichen und für deren Betreuer, die sich Jahr für Jahr dem ach so “ungeliebten” und doch so gepriesenen Ehrenamt hingeben. Da lasse ich auch nicht gelten, dass Faustball einer nichtolympischen Randsportart angehört, die in unserer Region nicht so vertreten ist wie “medienträchtigere” Sportarten. Die Jugendlichen jedenfalls haben in einer technisch schwierigen Sportart Erfolge errungen.

Ich befürchte, dass insgeheim meine offenen Worte zumindest bei einigen Verantwortlichen des Wahlgremiums erneut auf “Unverständnis” stoßen werden. Auf Verständnis der Jugendlichen jedenfalls, auch jenen aus anderen, nicht berücksichtigten Vereinen, kann die generelle Nichtnominierung einer Jugendmannschaft unter erwähnten Gegebenheiten wohl keiner hoffen. Nur zu gut ist die Frustration - zumindest die der Faustballjugend - zu verstehen. Bleibt zu hoffen, dass der Sportlerball mitsamt den Ehrungen nicht zu einer selbstgefälligen Alibiveranstaltung der ansonsten lobenswerten Institution Sportring “verkommt” .

Peter Stell

 

Teilerfolg für Peter Stells Intervention(Oktober 2004)

Nicht ganz ohne Folgen ist der massive Protest von Peter Stell und anderen nach der letzten Sportlerwahl im Frühjahr geblieben. So kann man die Erweiterung des Wahlgremiums durch Vereinsvertreter jedenfalls lesen, die der Turn- und Sportring in seiner letzten Sitzung beschlossen hat. Peter Stell hatte die Fußball-Lastigkeit des Auswahlgremiums bemängelt. Dies wurde jetzt de facto korrigiert. Auch wenn das anders dargestellt wird.

Turn- und Sportring-Vorsitzender Jörg Pillau, Foto BZ

Lesen Sie dazu die beiden Tageszeitungen vom 21. Oktober 2004:


Badische Zeitung:

Sportlerwahl - es bleibt beim Alten

Trotz kritischer Stimmen wird der Wahlmodus beibehalten / Vereine erhalten mehr Gewicht

WEIL AM RHEIN (cg). Die Wahl zum Sportler des Jahres wird auch 2005 in jener Weise vorgenommen, wie man sie Anfang dieses Jahres erstmals erprobt hat: Ein fünfköpfiges Gremium, bestehend aus den Sportjournalisten der beiden Lokalzeitungen, zwei Vereinsvertretern und Präsident Jörg Pillau bestimmen die Ehrenträger in geheimer Wahl - dieses Verfahren gleicht die Schwierigkeiten aus, die aufgrund fehlender Meldungen der Vereine sogar zur Verschiebung eines Sportlerballs geführt hatten.

Jörg Pillau als Vorsitzender des Sportrings betonte die Wichtigkeit des Sportlerballs, der in einer Sportlerstadt mit hochkarätigen Leistungen und Ergebnissen nicht einfach untergehen dürfe. In der offenen Diskussion äußerten Vereinsvertreter, dass es nicht angebracht sei, dem Gremium die Bevorzugung von Sportlern aus bestimmten Sparten vorzuwerfen. Es sei gut, einen neuen Weg zu gehen. Außerdem wurde angeregt, das Gremium zu vergrößern, um damit ein breiteres Meinungsspektrum zu erzielen.

 

Weiler Zeitung:

Neuer Modus zur Sportlerwahl wird beibehalten

Wahlgremium um zwei Personen erweitert

Weil am Rhein (cg). Hauptthema bei der Mitgliederversammlung des Turn- und Sportrings war der neue Modus zur Wahl der Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften des Jahres.
Trotz zahlreicher Kritiken solle das Verfahren beibehalten werden, darin waren sich alle Vereinsvertreter einig. Ein fünfköpfiges Gremium, bestehend aus den Sportjournalisten der beiden Lokalzeitungen, zwei Vereinsvertretern und Präsident Jörg Pillau bestimmen die Ehrenträger in geheimer Wahl. Dieses Verfahren glich die Schwierigkeiten aus, die aufgrund fehlender Meldungen der Vereine sogar zur Verschiebung eines Sportlerballs geführt hatten.

Pillau betonte die Bedeutung des Sportlerballs, der in einer Sportlerstadt mit hochkarätigen Leistungen und Ergebnissen nicht einfach untergehen dürfe.

In der offenen Diskussion äußerten Vereinsvertreter, dass es nicht angebracht sei, dem Gremium die Bevorzugung von Sportlern aus bestimmten Sparten vorzuwerfen. Es sei gut, einen neuen Weg zu gehen. Außerdem wurde angeregt, das Gremium aufzustocken, um ein breiteres Meinungsspektrum zu erzielen.

Die Abstimmung ergab eine einstimmige Entscheidung für die Beibehaltung des neuen Verfahrens, eine große Mehrheit stimmte anschließend für die Wahl zweier weiterer Vereinsmitglieder. Diese ermittelte OB Dietz durch Ziehung aus allen Mitgliedern des Turn- und Sportrings. Die Wahl fiel auf Kurt Weiss vom Motorsport- und Yachtclub, Thomas Feger vom Badminton-Club Dreiländereck 2000 und Udo Gollentz vom Radsportverein Haltingen als Ersatzkandidat.

Schriftführer Thomas Misch spornte zudem die Vereine an, Erfolgsmeldungen publik zu machen und sie auch an den Turn- und Sportring weiterzugeben, damit auch weniger bekannte Sportarten Gehör finden.