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Vereinsgeschichte





Ausbau und Sanierungen
Einweihung anno 1955

50 Jahre Jahnhalle
50 Jahre Jahnhalle, Fest
50 Jahre Jahnhalle, Festakt

Turnverein Weil 1884 e.V.

Seit weit über 50 Jahren Ersatz für eine Festhalle in Weil am Rhein:

Die Jahnhalle

 

Die vereinseigene Jahnhalle befindet sich in der Pfädlistr. 8 im Stadtteil Alt-Weil (Karte). 2005 wurde das 50-jährige Bestehen der Jahnhalle gefeiert.

In den vergangenen Monaten wurde die Halle gemäß der Richtlinien der KEA (Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg) energetisch saniert. Anlass dazu war die absehbare Notwendigkeit zur Erneuerung des Originaldaches, das über 50 Jahre seine Dienste getan hatte. Diese Erneuerung ist 2008 im Wesentlichen erfolgt, ebenso wie der Austausch der Glasbausteine durch Fenster auf beiden Hallen-Längsseiten. Ergänzt wurden diese Maßnahmen durch den Vollwärmeschutz an den Längsseiten und die Erneuerung des Verputzes. Der Austausch der Beleuchtung durch Energiesparmaßnahmen im Hallenraum erfolgte in den Weihnachtsferien 2008/09.

Ziel war es ca. 50% der Heizenergie und ca. 30% des Stroms einzusparen. Die Baukosten bewegen sich im Bereich von € 280´000.-.Dazu erhält der Verein voraussichtlich BSB-Zuschüsse in Höhe von ca. 28% der Baugesamtkosten, einen städtischen Zuschuss von knapp 10%, Mietvorauszahlungen der Stadt in Höhe von ca. 20% der Baukosten und ein zinsbegünstigtes Darlehen in Höhe von € 120´000.- der KfW-Förderbank.

Ab 2012 soll die Halle schwerpunktmäßig vormittags vom bis dahin in Betrieb genommenen Oberrhein-Gymnasium genutzt werden. Die genannten Mietvorauszahlungen werden dann über mehrere Jahre verrechnet.

In der Jahnhalle finden zahlreiche Übungsstunden diverser Abteilungen statt. Von 2000 bis 2005 nutzte das Kantgymnasium bis zur Fertigstellung seiner zweiten eigenen Sporthalle unsere Halle an mehreren Wochentagen für den Schulsport. Diese Nutzung endete mit dem Schuljahr 2004/05, als nach den Sommerferien die Humboldthalle (Kanthalle 2) in Betrieb genommen wurde. Darüberhinaus hat auch eine Sportgruppe der Bundespolizei hier ihre wöchentlichen Übungsstunden.

Vor allem in den Monaten November und Dezember, sowie der Fasnachtszeit wird die Halle für Fest-Veranstaltungen genutzt, da die Kernstadt über keine angemessenen Räumlichkeiten zu diesem Zweck verfügt. Unsere Jahnhalle besitzt eine große Bühne und eine beachtliche Bühnentechnik. Bei Konzertbestuhlung faßt sie bis zu 550 Sitzplätze. Die Jahnhalle beherbergt die Zunftabende der "Wiler Zipfel" ebenso wie die Jahresfeiern verschiedener Weiler Vereine.

Die heutige Jahnhalle wurde 1954 erbaut und 1955 eingeweiht. Später erhielt sie einen Wirtschaftsanbau. Sie wurde mehrmals teilsaniert, z.B. wurde 1983 die Bühne (Licht, Ton, Vorhang) technisch neugestaltet; 1994-96 Erneuerung von Heizung, Haustechnik und Untergeschoß und 1999 (Küche und Schankbereich). 2003 erhielt die Halle eine neue Tonanlage und eine Kühlanlage für den Vorratskeller. Zudem wurde das Geschäftszimmer und der Hausgang renoviert. Zuletzt wurde der Schuppen auf dem Gelände der Jahnhalle erneuert; dort ist unter anderem das Gerüst unserer Stroßefescht-Hütte untergebracht. Nach der Renovierung soll ein Teil des Schopfes intensiver vom Wirtschaftbetrieb genutzt werden können. Eine jüngere Errungenschaft ist die maßgeschneiderte, dreiteilige Bar, zu der eigens eine Blockhütte zur Unterbringung angeschafft wurde.

Aufgrund des dem Alter entsprechenden schlechten Zustandes des Daches waren Sanierungen unausweichlich. Man hat deshalb beschlossen, strikt einem Gutachten zu folgen, das unter dem Gesichtspunkt der Energieeinsparung vorgenommen wurde. Dieses Gutachten wurde von der KEA (Klima- und Energieagentur Baden-Württemberg) mit 50% der Kosten bezuschusst. Die darin vorgeschlagenen Maßnahmen umfassten eine neue Dachhaut mit entsprechender Isolierung, Isolierung der Außenhaut auf den Gebäudeseiten, Ersatz der Glasbausteine durch Fenster und Ersatz der Hallenbeleuchtung. Da ein erster Wassereintritt bereits vorlag, musste das Projekt 2008 mit großer Dringlichkeit durchgeführt werden.

Der Vorgänger der Jahnhalle, die alte Turnhalle, wurde 1922 erbaut. Aus dieser Zeit befindet sich noch ein Denkmal, das an die gefallenen Vereinskameraden des I. Weltkrieges erinnert, auf dem Areal.

Für die Modernisierung der Halle, insbesondere des Hallenanbaues, existieren auch Pläne von Architekt Willi W. Breithaupt. Ziel ist eine Erweiterung und Modernisierung des Foyers, ein zeitgemäßer Ausschank und Küchenbereich, sowie eine ebenerdiger Geräteraum.

Für Hallenfragen zuständig: Klaus Kaiser, tel. 07621/78657

Ton, Licht: Hans-Peter Kaiser, email: hanspeter-kaiser@t-online.de

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Badische Zeitung am 11.02.2010 von Ulrich Senf

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Nun wieder mehr Zeit für den Sport
TV hat die Sanierung der Jahnhalle abgeschlossen / Heizkosten auf die Hälfte reduziert / Es geht an die Feinabstimmung.

Zufrieden mit dem Werk: OB Dietz, Till Bethe, Hallenvorstand Klaus Kaiser, Rolf Brändlin, Vorsitzender Ulrich Obrist und Thomas Klug (von links) Foto: SENF

WEIL AM RHEIN. Im Sommer hat die Jahnhalle einen neue Außenhaut bekommen – zwölf Zentimeter dick aus hoch isolierendem Material, das vor allem in Dänemark und Schweden eingesetzt wird. Nun, ein knappes halbes Jahr später, zieht TV-Vorsitzender Ulrich Obrist Bilanz. Mit einer Reduktion der Heizkosten um gut die Hälfte habe man das Ziel erreicht. Dass in der Feinabstimmung die zeitweise Überhitzung der Halle noch abgestellt werden müsse, bezeichnet OB Dietz als echtes "Luxusproblem".

Rund 270 000 Euro hat der Turnverein Weil in seine Halle investiert. Dabei war Obrist der Stadtverwaltung und ganz besonders OB Dietz in mehrfacher Hinsicht zu Dank verpflichtet. Zum einen habe Dietz mit Hinweise auf spezielle Gutachten und Fördermittel den Weg zu einer kostengünstigen Sanierung gewiesen. Nicht zuletzt hatte die Stadt aber auch über die Sportstättenförderung, über das vorzeitige Ausbezahlen der Hallenmiete für die nächsten Jahre für das neue Oberrheingymnasium und über eine Bürgschaft dafür gesorgt, dass der Sportverein das gewaltige Paket auch schultern konnte.

Hoch zufrieden zeigt sich Ulrich Obrist nicht nur angesichts der erzielten Einsparungen von gut der Hälfte der Heizkosten und rund zehn Prozent beim Strom – neben der Hallenisolation wurde auch die gesamte Beleuchtung erneuert. Als besonderen Erfolg bezeichnet es der Vereinsvorsitzende auch, dass es gelungen sei, den Investitionsstau an der Jahnhalle nach und nach aufzuholen. Die anstehende Dachsanierung konnte im Rahmen der Dämmungen ebenso realisiert werden, wie auch der Lärmschutz nach außen verbessert werden konnte. Zudem habe man den sommerlichen Hitzestau in der Halle abstellen und nicht zuletzt das optische Erscheinungsbild verbessern können. "Wir haben nun endlich wieder mehr Zeit für den Sport", freute er sich.

OB Dietz seinerseits lobte den TV als zuverlässigen Partner für die Stadt. Daher habe man sich auch für die Bürgschaft entschieden. Er lobte auch das beachtliche ehrenamtliche Engagement, das die Vereinsmitglieder unter der Regie von Hallenwart Klaus Kaiser mit immerhin 600 Arbeitsstunden bei der Sanierung an den Tag gelegt haben.

Dass es durchaus auch noch in Zukunft Einsparungspotenziale gibt, hatten zuvor Gutachter Till Bethe von der Firma ist-energieplan aus Kandern, sowie Bauleiter Rolf Brändlin (bfb GmbH aus Weil) und Umweltberater Thomas Klug ausgeführt. Allem voran im Küchenbereich gebe es noch Möglichkeiten, Strom zu sparen und vor allem benötige man noch einiges an Zeit für die Feinjustierung der Anlage. Zuletzt hätten sich Sportler beschwert, dass es mit 24 Grad Celsius zu warm war.

Sanierung mit Folgen
Isolation der Jahnhalle machte einen Pachtvertrag nötig

WEIL AM RHEIN (us). Durchaus kuriose Folgen zeitigte die Sanierung der Jahnhalle. Dadurch, dass das Gebäude eine neue, zwölf Zentimeter dicke Außenhaut bekam, verschmälerte sich der schon nicht sehr breite Gehweg entlang der Mittleren Straße um eben diese Strecke. Aufsummiert entlang der gesamten Hallenlänge kommt da die stattliche Fläche von rund vier Quadratmetern zusammen, die der Turnverein denn auch ganz korrekt von der Stadt anpachten muss. Auch wenn man sich zunächst gar nicht hatte vorstellen können, dass sich auf diesem Weg auch noch die Liegenschaftsabteilung der Stadtverwaltung mit dem Hallenprojekt beschäftigen müsse, war Vorsitzender Ulrich Obrist dann doch froh, dass man mit der Stadt über dieses Thema rasch eine Einigung hatte erzielen konnte – sonst wäre womöglich die Sanierung an den wenigen Zentimetern gescheitert.

Vorerst keine Stadthalle
OB Dietz erteilt Plänen für einen Veranstaltungsraum Absage

WEIL AM RHEIN (us). Die Nachricht von OB Dietz, dass die Jahnhalle für Weil nach wie vor Stadthallenersatz ist und das auch vorerst bleiben werde, da "die Stadt auch in den nächsten Jahren keine Stadthalle bekommen wird", darf angesichts der klammen Kassen nicht überraschen. Eine gewisse Signalwirkung hat die dezidierte Aussage anlässlich der Pressekonferenz zum Abschluss der Sanierung der Jahnhalle aber in Hinblick auf die Planungen an der Hangkante. Investor "mfi", der mit den Rheinarcaden schon einmal einen Vorschlag unterbreitete, wie solch ein zentrumsnahes Einkaufszentrum aussehen könnte, hatte nämlich auch einen großen Veranstaltungsraum in seinen Entwurf einbezogen. Mit der Vorgabe von Dietz dürfte dieses Thema abgehakt sein – zumal die Investoren den Veranstaltungsraum nur bauen wollten, wenn sich die Stadt an den Kosten beteiligt hätte.

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Weiler Zeitung am 11.02.2010 von Siegfried Feuchter

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Jahnhalle jetzt wieder wirtschaftlich

Umfassende Sanierung des Stadthallenersatzes abgeschlossen / Turnverein freut sich über Punktlandung
Weil am Rhein (sif). Das war eine Punktlandung, freute sich der Vorsitzende des Turnvereins Weil, Ulrich Obrist, nach Abschluss der energetischen Sanierung der Jahnhalle. Die Heizkosten konnten dank der umfassenden Maßnahmen halbiert werden, und das Kostenbudget von 270000 Euro konnte eingehalten werden. Jetzt ist die Jahnhalle wieder wirtschaftlich und zukunftsfähig, betonte Obrist.

Die Jahrhalle erstrahlt nach umfassender Sanierung in neuem Glanz.
Fotos: Siegfried Feuchter


Wie optimal die umfassende Sanierung des Stadthallenersatzes gelaufen ist, unterstrichen auch Till Bethe von der IST Energieplan GmbH in Kandern, die für das energetische Gutachten und die Haustechnik zuständig war, sowie Rolf Brändlin von der BfB GmbH, beratende Ingenieure aus Weil am Rhein, dem die bautechnische Planung und die Bauleitung oblag. Und Klaus Kaiser, der von Vereinsseite der Koordinator für die beispielhaften Eigenleistungen war, stimmte in das Lob voll mit ein: Es war alles toll geplant. 600 Arbeitsstunden haben rund 50 Vereinsmitglieder beim Abbruch der Glasbausteine und bei Putzarbeiten erbracht.
Den Sanierungsstau haben wir jetzt behoben, meinte Ulrich Obrist, als er sich vor allem auch bei OB Dietz für hilfreiche Tipps bei den Zuschussanträgen und Gutachten sowie beim Gemeinderat für die finanzielle Unterstützung bedankte. Mit Beginn der Schulferien 2008 hatten die Arbeiten begonnen. Zudem freute sich der Vorsitzende, dass man im richtigen Moment noch vor der Finanzkrise das Projekt habe in Angriff nehmen können.
Dass der Energieverbrauch vor der Sanierung der Halle zweimal höher lag als in vergleichbaren sanierten Objekten, machte Till Bethe deutlich. Wurden früher 15 000 Kubikmeter Gas verbraucht, so sind es jetzt noch 7000 Kubikmeter. Auch durch die neue Hallenbeleuchtung konnte eine deutliche Einsparung erzielt werden.
Wie zügig die eigentlichen Sanierungsmaßnahmen durchgezogen wurden, durch die Gebäude-Hüllflächen wie Dach, Fenster und Wände dämmtechnisch nachgerüstet wurden, erklärte Rolf Brändlin, der auch die problemlose Zusammenarbeit aller Beteiligten herausstrich. Dabei verwies der Ingenieur auch auf ein paar positive Nebeneffekte: So konnte in einem Zug die Dachfläche saniert und der sommerliche Wärmeschutz dank einer speziellen Verglasung zur Westseite hin verbessert werden. Ebenso konnte der nach außen dringende Geräuschpegel reduziert und das optische Erscheinungsbild der Halle verbessert werden, verdeutlichte Brändlin.

Stadt hat Turnverein unterstützt
OB lobt den TV

Weil am Rhein (sif). Dass auch die Stadt starkes Interesse an einer funktionsfähigen Jahnhalle hat, das unterstrich Oberbürgermeister Wolfgang Dietz. Denn die Halle des Turnvereins wird angesichts der Finanzentwicklung auch in den nächsten Jahren Stadthallenersatz bleiben. Deshalb sei es selbstverständlich, dass die Stadt den Turnverein unterstütze. Zum einen hat der TV für die energetische Sanierung der Jahnhalle 26 000 Euro bekommen, außerdem stand und steht Umweltberater Thomas Klug für die Beratung bei Energiefragen zur Verfügung. Da künftig auch Teile des Sportunterrichts für das neue Gymnasium in der Jahnhalle stattfinden, hat die Stadt die Miete im Voraus für die nächsten Jahre in Höhe von 59 000 Euro bezahlt. Darüber hinaus hat sie eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 120 000 Euro übernommen.
Ein dickes Lob machte OB Dietz dem Turnverein. Es sei beeindruckend, wie er die Halle betreibe und sie wie ein wirtschaftliches Unternehmen führe. Ich ziehe auch den Hut vor den starken Eigenleistungen, fügte der OB hinzu.


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Badische Zeitung am 25.08.2009 von Ulrich Senf

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Wichtige Meter für den TV

Foto: Frey, BZ

Um die Breite dieser Garage soll die Einfahrt zur Jahnhalle erweitert werden. Hinter der Garage ist der neu zu erwerbende Streifen sogar noch einen Meter breiter.

WEIL AM RHEIN. Jahrelang hat man beim TV Weil auf diese Gelegenheit gewartet: Seit wenigen Tagen steht nun fest, dass die Einfahrt zur Jahnhalle tatsächlich erweitert werden kann. Das Grundstücksgeschäft gibt dabei nicht nur die Möglichkeit, den Eingangsbereich zur Halle aufzuwerten, sondern eröffnet darüber hinaus die Perspektive, den gesamten Wirtschaftstrakt zu vergrößern und zu modernisieren.

Die Garage neben der Jahnhalle und das dazugehörige Grundstück konnte der TV erwerben. Damit kann die Zufahrt erweitert werden.

TV-Vorsitzender Ulrich Obrist freut sich denn auch, dass man nach längeren Verhandlungen mit dem Eigentümer des Nachbargrundstücks einig wurde. Immerhin liegen schon seit mehr als zehn Jahren, damals noch vom ehemaligen OB Willmann angeregt, Pläne für einen Umbau des Hallenfoyers, eine Erweiterung des Küchenbereichs, neue Geräteräume und auch behindertengerechte sanitäre Anlagen in der Schublade. Gescheitert war die Umsetzung allerdings bisher an den beengten Verhältnissen rund um die Halle.

Wenn die Hofeinfahrt um drei Meter breiter wird, dann macht das künftig nicht nur den Weg für eine bessere Anlieferung an die Halle mit größeren Fahrzeugen frei, sondern eröffnet auch die Möglichkeit, langfristig den alten Plan umzusetzen und auf diese Weise die Jahnhalle deutlich aufzuwerten. "Für uns sind das so gesehen ganz wichtige Meter, die wir an der Jahnhalle hinzugewinnen können", schildert Obrist denn auch die besonderen Umstände.

Neben den lang- und mittelfristigen Perspektiven, die sich mit der Umgestaltung des Wirtschaftsbereiches verbinden, löst der Grundstückskauf auch ein ganz anderes Problem. Die breitere Einfahrt erlaubt nun auch wieder, dass die Feuerwehr selbst mit ihren größten Fahrzeugen von allen Seiten an die Halle heran kommt.

Wann der TV diese umfangreiche Maßnahme mit dem Umbau des gesamten Hallenanbaus angehen werde, lasse sich derzeit allerdings noch nicht absehen. Auch wenn die Pläne vorliegen, müsse man zunächst einiges an Rücklagen ansparen, bevor man damit starten könne, erklärt Ulrich Obrist. Mittelfristig sieht er gleichwohl die Chance, in einem ersten Schritt schon einmal den eigentlichen Eingangsbereich zu vergrößern. Regelmäßig komme es hier nämlich bei stark frequentierten Veranstaltungen, wenn viele Besucher auf einmal in die Halle strömen, zu Staus. Hier eine bessere Lösung zu schaffen, sollte auch mit einem relativ geringen Aufwand möglich sein, hofft Obrist.

Als Erstes will der Vorsitzende nun die Mitglieder zu einer Spendenaktion aufrufen, um das Grundstücksgeschäft mit den damit verbundenen "Nebenkosten" wie etwa den Vermessungen und dem Bau einer kleinen Mauer zu finanzieren. Bereits im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums hatte der Ehrenvorsitzende des TV Walter Mehlin einen ersten Vorstoß in diese Richtung unternommen und auch eine ganze Reihe von Unterstützern gewinnen können. Einiges an Geld sei bereits eingegangen, andere Förderer hätten schon definitive Zusagen gemacht, für den Fall, dass der Grundstückskauf tatsächlich zustande komme. Den Rest wird der Verein aus den eigenen Mitteln erwirtschaften – für diese besonderen Quadratmeter sei diese Ausgabe in jedem Fall sinnvoll, so Obrist.

 

Zulieferung zur Jahnhalle erschwert

Wärmeschutz machte die Halle voluminöser / Laster haben Probleme / Lohmüller stellt Container

Nicht ohne Wirkung ist die Sanierung der Jahnhelle u.a. mit Vollwärmeschutz geblieben, denn die 12-14 cm starke Verdickung der Wände hat auch den LKWs die notwendige Manövriermasse beim Befahren des Jahnhallenhofes genommen. Der Container, der während der Fasnacht zahlreiche Gerätschaften der Jahnhalle aufnehmen muss, musste diesmal von der Fa. Lohmüller mit schwerem Gerät besorgt werden.

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Badische Zeitung vom Donnerstag, 17. Januar 2008 von Hannes Lauber

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300 000 für eine neue Hülle
Sanierung der Jahnhalle wird nicht billig, der TV kann aber nur einen Bruchteil selbst finanzieren

WEIL AM RHEIN. Knapp unter 300 000 Euro muss der Turnverein Weil voraussichtlich ausgeben, um die Jahnhalle energietechnisch für die Zukunft fit zu machen. Noch dieses Jahr soll die Halle nach Möglichkeit ein neues Dach bekommen, danach werden die Hallenwände mit einer Wärmedämmung versehen. Die Finanzierung des Vorhabens ist allerdings noch nicht gesichert.

Der TV-Vorsitzende Ulrich Obrist hat deshalb nun diese Woche bei der Stadt angeklopft und das Vorhaben vorgestellt. Weil sich bei starken Regenfällen das Dach bereits als undicht erwiesen hat, sieht man sich im Verein zum Handeln gezwungen. Mit einem Gutachten, das seit Freitag vorliegt, hat man deshalb die zu erwartenden Kosten ermitteln lassen, die demnach knapp unter 300 000 Euro liegen werden. Dafür kann man neben einem neuen Dach und der Dämmung der Außenhülle auch noch die Glasbausteine durch Fenster ersetzen und die Beleuchtung auf Energiesparlampen umrüsten.

Während also für gute Lichtverhältnisse in der Halle gesorgt sein wird, tappt man hinsichtlich der Finanzierung noch im Dunkeln. Bislang steht lediglich ein Zuschuss der Klima- und Energie-Agentur, einer Landesstiftung, über 25 000 Euro in Aussicht. Außerdem traut man sich beim TV zu, dank der zu erwartenden Energieeinsparungen von 45 Prozent mit den Minderausgaben von 4 000 bis 5 000 Euro einen Kredit in Höhe von rund 100 000 Euro zu finanzieren. Schließlich setzt man auch auf eine Beihilfe des Badischen Sportbundes (BSB), die maximal bei 30 Prozent der Investitionssumme liegen könnte. Mit anderen Worten: Es fehlen noch immer rund 90 000 Euro.

Ulrich Obrist ist dennoch zuversichtlich, dass das Vorhaben realisiert werden kann. Zum einen setzt er auf die Mithilfe der Mitglieder des TV, die schon bei früheren Gelegenheiten großen Zusammenhalt bewiesen haben. Er könne sich gut vorstellen, dass der eine oder andere den Verein erneut mit Spenden oder geldwerten Zuwendungen unterstützen wird.

Außerdem setzt Obrist aber auch auf die Stadt. Zum einen gebe es von dort für solche Zwecke einen zehnprozentigen Zuschuss, zum anderen genieße die Jahnhalle in Ermangelung eines vergleichbaren Gebäudes quasi den Status einer Stadthalle, weshalb er eine etwas höhere Beihilfe von dieser Seite auch für vertretbar halte. Bei der Vorstellung des Vorhabens wurde darüber gesprochen, Zusagen konnte die Verwaltung aber natürlich keine geben, das ist Sache des Gemeinderates. Deshalb ist man fürs erste überein gekommen, dass der TV zunächst eine Klärung herbeiführt, ob und in welchem Umfang der Badische Sportbund sich engagieren wird. Danach will man dann einen Antrag an die Stadtverwaltung und den Gemeinderat formulieren.