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Turnverein Weil 1884 e.V.
Balkow-Zeichnungen
auch in der Festschrift zum 125-jährigen (18.06.09)
Eine ganze
Reihe von Zeichnungen von Werner Balkow zieren die Festschrift des Turnvereins
zum 125-jährigen.
Dieser
künstlerische Besatz über das Sportliche und Gesellschaftliche
im Turnverein hinaus kam bei den (erstversorgten) Spendern und bisherigen
Leser bestens an.
Erstmals
hatte die Einladungskarte zum Neujahrsempfang 1994 und die Sondernummer
zum TV-Kurier zum 110-jährigen im gleichen Jahr Zeichnungen des ehemaligen
Weiler Bauamtsleiters ausgewiesen. Auch alle folgenden "Neujahrsempfänge
in Altweil" wiesen Zeichnungen Balkows aus.
Werner
Balkow steuert jeweils die Motive der Einladungskarten bei
Gemeinsamer
Neujahrsempfang in Altweil
am 10.01.2009:
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Mit
einer Studie Werner Balkows aus der Kähnelgasse lädt die
"Festgemeinschaft für den Neujahrsempfang in Altweil"
für den Anlass ein, der zum 6. Mal am 10. Januar um 17 Uhr
in der Jahnhalle stattfindet. Schon zu allen früheren Neujahrsempfängen
(1994, 96, 99, 2004 und 06) hatte Balkow das Motiv der Einladungskarten
beigesteuert.
Die
drei ausrichtenden Vereine, die Stadtmusik Weil am Rhein, der Gesangverein
Weil und der Turnverein, haben rechtzeitig vor Weihnachten insgesamt
über 1400 Einladungen verschickt, ca. 500 Gäste werden
zu der beliebten, dreimal innerhalb 10 Jahre stattfindenden Veranstaltung
erwartet.
Festrednerin
ist Sabine Theil von den Weiler Stadtführern.
Im
Rahmen der Veranstaltung wird der Giuseppe-Indri-Preis verliehen,
der Preis geht 2009 an die Familie Leonie und Daniel Mayer aus Friedlingen.
Die Laudatio hält der Leiter der Rheinschule, Oliver Simon
und Stadträtin Anita Werner wird den sichtbaren Teil des Preises
überreichen.
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Gemeinsamer
Neujahrsempfang in Altweil
am 7.01.2006:
500
Gäste werden erwartet / Zum 5. Mal Einladungskarte mit Werner Balkows
Zeichnung aus Altweil
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Weit
über 1700 Einladungen haben die drei Altweiler Traditionsvereine
für den am 7.1.2006 zum 5. Male stattfindenden Neujahrsempfang
in Altweil verschickt. Dazu hat Alt-Stadtbaumeister Werner Balkow
wiederum eine Zeichnung eines Treppenaufgangs im Mühlenrain
für die Einladungskarte beigesteuert. Bereits 1994, 96, 99
und 2004 lud die Festgemeinschaft mit Zeichnungen von Werner Balkow
zu diesem Empfang ein, zu dem wiederum 500 Gäste erwartet werden.
Neue
Trägerin des Giuseppe-Indri-Preises ist die Haltingerin Klara
Ruf.
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Gemeinsamer
Neujahrsempfang in Altweil
am 17.01.2004:
1650
Einladungen verschickt / Werner Balkow stellt wiederum Zeichnung für
Einladungskarte zur Verfügung
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In
der Post unterwegs waren insgesamt 1650 Einladungen, die an die
Mitglieder von Turnverein, Stadtmusik, Gesangverein und viele Ehrengäste
gehen.
Mit
Spannung wurde die Bekanntgabe des Trägers des Giuseppe-Indri-Preises
erwartet, die jeweils im Alten Jahr erfolgt.
Für
die Einladungskarte zum Neujahrsempfang in Altweil 2004, am 17.
Januar, hat Alt-Stadtbaumeister Werner Balkow, wie schon in den
Jahren 1994, 96 und 99, eine Zeichnung zur Verfügung gestellt.
Es handelt sich um eine Skizze der Altweiler Kirche.
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Badische
Zeitung vom Samstag, 11. März 2006 von M. Merstetter
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Kreativer
Architekt, kompetenter Baufachmann, sensibler Zeichner
BZ-SERIE BEKANNTE WEILER: Werner Balkow, der 25 Jahre lang das Hochbauamt
leitete, prägte Weils Erscheinungsbild / Waches Auge für Häuser
und ihre Strukturen
WEIL AM
RHEIN (mme). Häuser und ihre Strukturen spielen im Leben von Werner
Balkow eine große Rolle, sowohl in seinem Beruf als Architekt, als
auch bei seinem Hobby, dem Zeichnen. Er wurde am 1. Juni 1930 in Marienburg/Westpreußen
geboren, verbrachte eine schöne Kindheit in dieser Stadt und musste
kaum 15-jährig, wie so viele andere, im kalten Januar 1945 vor den
heranrückenden Russen fliehen. Nach einer dramatischen Flucht über
die Ostsee kam die Familie in das damals noch von Deutschen besetzte Dänemark,
wo sie die folgenden drei Jahre verbringen mussten. Bereits dort fertigte
er filigrane Federzeichnungen an, die seine Schilderungen von der damaligen
tragischen Zeit heute eindrücklich ergänzen. Die Familie Balkow
wurde Offenburg zugewiesen, und da Werner Balkow Interesse an einem Beruf
in der Bauwirtschaft hatte, absolvierte er in Freiburg ein Praktikum,
um anschließend in Karlsruhe Architektur zu studieren.
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Werner
Balkow
Foto: M.Merstetter
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Er
hatte eine Position in Lahr, als er sich 1969 um die Stelle des
Stadtbaumeisters in Weil am Rhein bewarb. 25 Jahre lang war dann
die Leitung des Hochbauamtes sein Wirkungskreis, in dem er viele
Spuren in der Stadt hinterließ. Zahlreiche markante Gebäude
wurden in seiner Amtszeit verwirklicht, unter anderem der Umbau
von Stapflehus und Stadtbibliothek, der Bau der Friedhofskapellen
in Ötlingen und Weil am Rhein, die Festhalle in Ötlingen
und zahlreiche Um- und Anbauten an Schulen. Er wurde zum Gutachter
bestellt, saß im Bauausschuss, war technischer Geschäftsführer
bei der städtischen WoGe und 20 Jahre im Prüfungsausschuss
der IHK Hochrhein-Bodensee. Seine Kompetenz und Kreativität
waren immer gefragt und anerkannt.
Aufgefallen
ist immer wieder auch der Zeichner Werner Balkow. Sein ausgeprägtes
Talent hat er in sieben Semestern an der Kunstgewerbeschule Basel
geschult und ist seit Mitte der 70er-Jahre in vielen Ausstellungen
damit an die Öffentlichkeit getreten. Sein Hauptfeld wurden
die Bleistift- und Federzeichnungen, sowie Radierungen. In jüngster
Zeit arbeitet er mit der Kunst der Aquarellmalerei. Seit Mitte der
90er-Jahre gibt er in Zeichenkursen der VHS sein Wissen weiter.
Es
ist erst zwei Jahre her, dass er nach 60 Jahren zum ersten Mal seine
alte Heimatstadt, heute Malbork/Polen, wieder gesehen hat. Es hat
ihn so stark beeindruckt, als er im Zimmer saß, wo er früher
seine Hausaufgaben erledigte, dass er sich vorstellen könnte,
dort zu leben, obwohl er und seine Familie in Weil am Rhein eine
neue Heimat gefunden haben.
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