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Vereinsgeschichte









Turnverein Weil 1884 e.V. - 50 Jahre Jahnhalle

An die 160 Personen sind schon zum Festakt angemeldet

Bereits über 160 Personen haben die letzten Tage genutzt, um sich für den Festakt zum 50-jährigen Jubiläum der Jahnhalle, am 11. Juni, anzumelden. Neben Oberbürgermeister Dietz und Bürgermeister Eberhart haben sich auch die beiden Alt-OBs Otto Boll und Dr. Peter Willmann angemeldet.

Die weiteste Anreise wird vermutlich Ehrenmitglied Uwe Behrens haben, der aus Bayern anreisen will.

Dass das Thema "Jahnhalle" alte Kommunalpolitiker anzieht, beweisen die Anmeldungen von Gustav Herbster, Peter Hillenbrand, Heinz Hofmaier, Karlfrieder Müller, Harald Ermuth, Matthias Zeller und Dieter Buchheimer.

Von den aktiven Gemeinderäten wollen bisher Norbert Adam, Hilla Eichin, Dr. Gunter Eberhardt, Johannes Foege, Elke Gründler-Lindow und Frank Sutter kommen. Auch Hauptamtsleiter Dieter Walk und der Märkter Ortsvorsteher Heinz Merstetter werden erwartet.

Super Modell-Rennbahn beim Familienfest

Ein echtes High-light hat Klaus Kaiser für das Familienfest am Sonntag angekündigt: Er wird mit seinem Team einen 25 Meter langen Modell-Rennbahn-Kurs (Carrera) aufbauen, bei dem der Nachwuchs seine "motorsportlichen Ambitionen" austesten kann.

Jahnhallenfest am 11./12. Juni 2005

In Erinnerung an den Bau und die Einweihung der Jahnhalle vor nunmehr 50 Jahren findet voraussichtlich am 11. und 12. Juni 2005 ein Festwochenende statt. Dabei soll es am Samstag, den 11.06., um 17 Uhr einen Festakt geben, bei dem Oberbürgermeister Wolfgang Dietz die Festrede übernehmen wird. Am Sonntag, den 12. Juni soll es vom späten vormittag bis zum frühen Abend ein buntes Fest rund um die Jahnhalle geben, das vor allem auf die Bedürfnisse der Familien abgestimmt ist. Dazu sollen sich die Abteilungen mit kulinarischen, sportlichen und unterhaltsamen Beiträgen einbringen können. High-lights werden die dazwischengeblendeten Clown-shows mit Clown Pat sein.

Die Organisation soll für die beiden Tage getrennt werden. Der Vorsitzende, Uli Obrist, übernimmt die Organisation des Festaktes, während Sport-Vorstand Hubert Eller für das Familienfest zuständig sein wird. Soviel beschloß der Geschäftsführende Vorstand in seiner Sitzung am 31.01.05.

Voraussichtlich wird beim Festakt Klaus Geiger, der geschäftsführende Vorsitzende des MHTG, die Ehrungen seitens des Gaues und des Badischen Turnerbundes für 10 verdiente Mitarbeiter des Vereins vornehmen. Acht Ehrenmitglieder des Turnvereins sind gleich lang im Turnverein, wie die Halle besteht. Sie erhalten die Goldene Ehrennadel für 50-jährige Mitgliedschaft. Und Alfred Henn ist gar 70 Jahre im Turnverein, auch er soll an dieser Stelle Erwähnung finden. Umrahmt wird der offizielle Teil durch die Formation "die Mandolinis" des Mandolinenorchesters.

Klaus Hoog hat eine kleine, aber feine Ausstellung auf vier Stellwänden zu diesem Anlaß vorbereitet, die im Anschluß an das Festwochenende auch im Foyer des Rathaus gezeigt wird. Auf DIN A 0-Postern hat er Zeitgeschichtliches zum Thema Jahnhalle aufbereitet. Dabei kommt die Vorgeschichte, die Einweihungsphase, die Weiterentwicklung und die Nutzung der Jahnhalle zur Sprache.

Vorläufiger Zeitplan für Sonntag, 12. Juni 2005
Dauer: 11.00 - 18.00 Uhr
11.00 Frühschoppen
11.30 Parcour Walking Treff
Ab 12.00 Uhr Mittagessen

13.00 - 13.20 Clown-Show 1
13.30 - 14.00 Parcour Walking Treff und Kistenstapeln Kinderturnen
14.00 - 14.20 Clown-Show 2
14.30 - 14.45 Kindertanzen
15.00 - 15.20 Clown Show 3
15.30 - 16.00 Parcour Walking Treff und Kistenstapeln
16.30 - 17.00 One-Man Music Show Clown Pat

Während der ganzen Zeit (11.00 - 18.00 Uhr):
- Buttons (Tanzgruppe)
- Kinderschminken (fit mit fun)
- Luftballon-Wettbewerb (Behinderten-Abteilung)
- Cocktails (Montagsfrauen)
- Waffeln (Power Team)
- Popcorn und Hotdogs (Kinderturnen)

Kaffee und Kuchen
Grillbetrieb (Basketball) und Salate
Airtramp

3 x 30 Minuten Luftballon-Show mit Clown Pat (nach Bedarf)

Berichterstattung ums Fest

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Weiler Zeitung vom Samstag, 09. Juni 2005

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Turnverein feiert 50 Jahre Jahnhalle

Festakt am Samstag und ein großes Familienfest am Sonntag / Auch eine Ausstellung von Klaus Hoog

Weil am Rhein. Das 50-jährige Bestehen der Jahnhalle feiert der Turnverein Weil am kommenden Wochenende mit einem Festakt und einem großen Familienfest rund um die Jahnhalle.
Mit einer zehntägigen "Festwoche" vom 30. Juli bis 8. August 1955 hatte der Turnverein seinerzeit den Bau seiner weitgehend mit eigenen Mitteln erbauten, zweiten Turnhalle eingeweiht. Dabei hatte man den Bau erst in der Generalversammlung am 24. April 1954 beschlossen.

Am kommenden Samstag steht der Festakt um 17 Uhr in der Jahnhalle im Mittelpunkt, wie Vorsitzender Ulrich Obrist mitteilt. Oberbürgermeister Wolfgang Dietz wird die Festrede halten und Klaus Geiger, der geschäftsführende Vorsitzende des Markgräfler/Hochrhein Turngaues, wird verdiente Mitarbeiter des Vereins ehren. Ebenso sollen die Mitglieder, die im Einweihungsjahr in den Verein eingetreten sind, die Goldene Ehrennadel des Vereins erhalten. Schließlich wird Kurt Ruser von der Narrenzunft "Wiler Zipfel" ein besonderes Grußwort aus der Sicht der Hallennutzer halten.

Umrahmt wird der offizielle Teil des Festaktes von den "Mandolinis", einer Formation der Mandolinengesellschaft Weil am Rhein unter Leitung von Ulrich Senf. Im Anschluss an das Programm findet ein Stehempfang statt.

In der Halle wird auf Stellwänden eine von Klaus Hoog zusammengestellte Ausstellung zur Jahnhalle präsentiert. In den kommenden Wochen wird diese Ausstellung im Foyer des Rathauses auch einer größeren Allgemeinheit zur Verfügung stehen.

Ein deftiges Programm haben sich die Abteilungen des Turnvereins für Sonntag auf dem Platz bei der Jahnhalle vorgenommen. Beginn des Festes ist in der Frühschoppenzeit um 11 Uhr und soll bis in den frühen Abend Unterhaltung bieten. High-lights sind die Clownshows mit Clown Pat sowie die riesige, etwa 25 Meter lange Carrera-Modell-Rennbahn, die Klaus Kaiser und sein Team für den Nachwuchs bereithält. Dazwischen gibt es mit einem Kistenstapel-Wettbewerb, einem Geschicklichkeits-Parcour, Kinder-Tanzvorführungen, Buttons zum Selbermachen, Kinderschminken und dem Airtramp zahlreiche Ablenkungen vor allem für die jüngere Generation. Und mit Leckerem vom Grill und Salat, Kaffee und Kuchen, Popcorn und Hotdogs sowie Cocktails und Waffeln wird an verschiedenen Ständen auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Für den Fall schlechten Wetters haben die Verantwortlichen ein nur unwesentlich verkleinertes Programm vorgesehen, das dann hauptsächlich in der Jahnhalle stattfindet.

 

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Badische Zeitung vom Samstag, 28. Mai 2005

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Für das kulturelle Leben in der Stadt unverzichtbar
Turnverein feiert den 50. Geburtstag der Jahnhalle am 11. und 12. Juni mit einem großen Fest / Obrist: „Fertig war sie eigentlich nie

Ulrich Obrist FOTO: BZ
WEIL AM RHEIN (hf). Die Bedeutung der Jahnhalle für den Turnverein Weil, aber auch für die Stadt insgesamt, ist kaum zu überschätzen. Entsprechend groß wird am 11. und 12. Juni ihr 50. Geburtstag gefeiert: Am Samstag, 11. Juni, ist von 17 Uhr an ein Festakt für Vereinsmitglieder und geladene Gäste geplant. In deren Rahmen präsentiert Klaus Hoog eine Ausstellung zur Bau- und Wirkungsgeschichte. Und der Turngau nimmt Ehrungen verdienter Mitglieder vor. Allen voran wird dabei Alfred Henn gewürdigt, der 1950 zum Vorsitzenden gewählt worden war und der dem TV seit nunmehr 70 Jahren angehört. Die musikalische Umrahmung übernehmen die Mandolinis. Der Sonntag steht dann im Zeichen eines großen, bunten Familienfestes, zu dem alle Abteilungen beitragen.

„Bei der Generalversammlung 1954 wurde der Bau beschlossen, und an Silvester desselben Jahres stieg bereits die erste Veranstaltung im neuen Bau“, erläutert Vorsitzender Ulrich Obrist. 1955 folgte dann die offizielle Einweihung.

Im Krieg hatte der TV rund 50 der damals etwa 300 Mitglieder verloren. „Da brauchte man neue Ziele, für die man sich einsetzen konnte“, ist der Vorsitzende überzeugt, dass das Projekt „eine Art Befreiung“ von den beklemmenden Erinnerungen gewesen ist.

Die unglaublich schnelle Realisierung fast komplett in Eigenregie – die bewegte Geschichte der Turnhalle ist im Internet unter www.tvweil1884.de nachzulesen – hatte aber auch Nachteile. „Die Halle war praktisch nie fertig“, erinnert sich Obrist. In den 60er- und 70er-Jahren standen Sanierungen an, eine weitere große Sanierungsphase ging in den 90er-Jahren über die Bühne. Aber das nächste Projekt wartet inzwischen schon: Das Dach muss erneuert werden. Und dann wäre da noch der Traum eines neuen, größeren Foyeranbaues.

Weil es die Jahnhalle gab, sei die Stadt „um das Thema Stadthalle bislang herum gekommen“, ist Obrist überzeugt. Die Hallen in Märkt und Ötlingen sorgten für Entlastung, gleiches gilt für die neue Humboldthalle. Außerdem halten viele Vereine keine größeren Jahresfeiern mehr ab. „Einerseits kommt das unserem Sportbetrieb zu Gute, andererseits fallen damit Einnahmen weg“, weiß Obrist. Die Halle bleibt aber für das kulturelle Leben – man denke an die Fasnacht oder die Stadtmusikkonzerte – unverzichtbar.

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Badische Zeitung vom Mittwoch, 25. Mai 2005

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TV feiert gleich zweimal
Empfang und ein Familienfest zum Jubiläum der Jahnhalle

Die Jahnhalle wird 50. FOTO: FREY
WEIL AM RHEIN (BZ). Am 24. April 1954 fiel im Turnverein Weil die Entscheidung, eine eigene Sporthalle zu bauen. Wenige Wochen später, am 14 Juni, war Baubeginn, zum Jahreswechsel dann fand schon die Silvesterfeier in der noch unfertigen Halle statt. Mit einem großen Fest wurde die Einweihung dann vom 30. Juli bis zum 8. August 1955 gefeiert.

Ganz so ausgiebig lange will man das 50. Jubiläum der Halle in diesem Sommer nicht feiern. Gleichwohl lädt der TV zu zwei großen Festen. Am Samstag, 11. Juni, findet um 17 Uhr ein Festakt für geladene Gäste statt, am Sonntag dann steigt ebenfalls in der Jahnhalle ab 11 Uhr ein großes Familienfest für alle Mitglieder, Freunde und Gönner des Vereins.


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Weiler Zeitung

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Jahnhalle wird 50 / Stadthallen-Ersatz und Einnahmequelle für TV Viele Sanierungen

Weil am Rhein (jas). Der Weiler Turnverein feiert: Die Jahnhalle wird 50 Jahre alt. Seit ihrer Einweihung im Sommer 1955 ist die Halle mehr als ein Ort, in dem Muskeln trainiert wurden, sondern immer auch ein wenig Stadthallen-Ersatz - ein Ort der menschlichen Begegnung, rauschender Feste und Feierlichkeiten.

Immerhin bietet die Halle bei Konzertbestuhlung 550 Sitzplätze, ist ausgestattet mit guter Bühnen- und Tontechnik sowie Schankmöglichkeiten. Das Jubiläum wird am Samstag, 11. Juni mit einem Festakt und am Sonntag (12.) ab 11 Uhr mit einem Familienfest gefeiert.
Der Turnverein hatte schon 70 Jahre auf dem "Buckel", als die Mitglieder in der Generalversammlung am 24. April 1954 den Neubau der Turnhalle beschlossen. Sie entstand auf dem Areal, das seit 1922 die erste Turnhalle des TV beherbergte, die sich aber entgegen ersten Vorstellungen als nicht einfach ausbaufähig erwies und abgerissen wurde. Bis 1922 mussten die TV-ler im Freien oder in den Sälen des "Schwanen" und der "Traube" ihrem Sport nachgehen.

In der Pfädlistraße ging es 1954 mit dem Neubau rasch voran - auch weil die TV-Mitglieder kräftig mit anpackten und ihre Halle in Eigenleistung aus dem Boden stampften: Zwei Monate nach dem Spatenstich, am 14. August, war Grundsteinlegung und am 24./25. September das Richtfest. Im gleichen Jahr wurde in der noch unfertigen Halle Silvester gefeiert, bevor sie in einer Festwoche vom 30. Juli bis 8. August 1955 eingeweiht wurde.

Nicht nur tausende von Übungsstunden von Sportlern und Schülern wurden seither in der Jahnhalle absolviert, sie hat vor allem in den ersten 20 Jahren auch berühmte Größen aus dem Show- und Theatergeschäft zu Gast gehabt. Unter anderem sorgte das Kölner Urgestein Willy Millowitsch zwei Mal für eine ausgebuchte Halle. Eine feste Größe sind nach wie vor die jährlich sechs Zunftabende der Narrenzunft sowie der Räbbuureball. Diverse Vereine nutzen die Halle für ihre Jahresfeiern, die Stadtmusik für ihr Jahreskonzert. Ein Publikumsmagnet ist auch die Kinderweihnachtsfeier.

Die Vermietung der Jahnhalle - auch an Schulen - ist das wesentliche wirtschaftliche Standbein des Turnvereins, der stets die Bewirtung übernimmt. Auch wenn die Zahl der Veranstaltungen zurückgegangen ist, "geblieben sind die umsatzstärksten", sagt Ulrich Obrist, seit 1992 Vorsitzender des Turnvereins.

Auf ein gutes finanzielles Polster ist der TV auch angewiesen - nicht zuletzt, um die vielen Sanierungen zu meistern: "Ein Vermächtnis der Gründergeneration", sagt Obrist. Denn das Gebäude war schon 15 Jahre nach der Einweihung nicht mehr zeitgemäß und wurde immer wieder teilsaniert - 620 000 Mark kostete die letzte größere Aktion, bei der Heizung und Sanitärbereich erneuert wurden.

Die Modernisierung muss weitergehen", weiß Ulrich Obrist: Das Dach ist als nächstes dran - es ist noch das erste auf der Halle - auch die Außenhaut bräuchte eine Sanierung. Dafür und für einen Anbau existieren Pläne von Architekt Willi W. Breithaupt - in der Schublade. Denn es fehlt das Geld. Fördertöpfe werden ausgelotet, "und die Eigenleistung muss größer werden, als bislang", sagt Ulrich Obrist.


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Badische Zeitung vom Samstag, 12. März 2005 von Ulrich Senf

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Jahnhalle - die gute Stube

Halle ist dem TV Weil lieb und teuer / Gebäude schafft Identifikation / Weniger Vermietungen

WEIL AM RHEIN. Den Bau der neuen Schulsporthalle am Kant-Gymnasium betrachtet TV-Vorsitzender Ulrich Obrist mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auch wenn man beim TV derzeit auf keine zusätzlichen Hallenkapazitäten angewiesen ist, um den 21 Abteilungen genügend Trainingszeiten zur Verfügung zu stellen, hofft Obrist etwa darauf, dass mit der neuen Schulsporthalle gewisse Verschiebungen vorgenommen werden können, die den einzelnen Gruppen optimalere Trainingsbedingungen bieten.

Für einen Wermutstropfen sorgt jedoch der Umstand, dass durch die neue Halle dem TV eine Einnahmenquelle versiegt. Für Doppelstunden hatte die Stadt die Jahnhalle für das Kant-Gymnasium pro Woche angemietet. Auf 3500 Euro wird im Haushalt die entsprechende Miete beziffert. Im Vorjahr war der Betrag entsprechend höher, da der Mietvertrag zur Jahresmitte ausläuft, wenn die neue Kant-Halle eingeweiht wird.

In echte Bedrängnis, so rückt Ulrich Obrist etwaige Befürchtungen zurecht, wird dieser Mietausfall den TV aber nicht bringen. "Wir haben in den letzten Jahren die Jahnhalle bei den Vermietungen deutlich effektiver gemacht", so Obrist. Der Betrieb läuft kostendeckend, erwirtschaftete zuletzt sogar einen Überschuss. Obwohl die Zahl der externen Vermietungen sich in den letzten Jahren mit heute 13 Großveranstaltungen knapp halbiert hat, sei der Ertrag unterm Strich gewachsen. Die frei werdenden Hallenkapazitäten will der TV nutzen, um bisher ausgelagerten Gruppen wieder in der "eigenen guten Stube" das Training anbieten zu können. Immerhin weiß man beim TV um die Identität stiftende Bedeutung der Halle, "die den Verein quasi über alle Abteilungen und Gruppierungen hinweg zusammenführt", wie Obrist beschreibt. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl ist auch nötig, wenn demnächst die Sanierung des 50 Jahre alten Daches ansteht. Eine sechsstellige Summe wird der TV dafür investieren.

KOMMENTAR

Eine starke Leistung

Es ist noch gar nicht so lang her, da flammte in regelmäßigen Abständen die Diskussion darüber auf, ob die Jahnhalle nicht zu einem Stadthallenersatz ausgebaut werden sollte. Immerhin verfügt die Stadt nach wie vor über keinen adäquaten Veranstaltungsraum und der Bau einer Stadthalle ist auf der Prioritätenliste weit nach hinten gerutscht. Seitens der Stadt sah man sich denn auch stets in der Pflicht, sich an allfälligen Investitionen in der Jahrhalle zu beteiligen. Immer wieder hat die Stadt dem Turnverein helfend mit unter die Arme gegriffen. Allerdings hat sich für den Turnverein inzwischen auch gezeigt, dass der Veranstaltungsbetrieb in der Halle auch Tücken hat. Für Probleme hat etwa die Belästigung der immer näher gerückten Anlieger gesorgt. Im mittlerweise eng bebauten Bereich um die Halle, wo auch Parkplätze fehlen, sank die Akzeptanz solcher Events kontinuierlich. Da spricht es für den TV, dass man sich auf seine Stärken besonnen und gemäß der Devise, weniger ist mehr, den Betrieb effizienter gestaltet hat. Dass der Turnverein heute mit Stolz sagen kann, dass die Halle auch ohne Hilfe der Stadt finanziell auf soliden Beinen steht, ist eine starke Leistung, die auf einer gewachsenen Gemeinschaft fußt.