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Turnverein Weil 1884 e.V.

50 Jahre Basketball im Turnverein Weil 1884

7. Landesliga 1986-92 
säck86

rechts: Nach dem Abstieg in die Landesliga war den Weilern mit dem TV Bad Säckingen ein neuer Konkurrent in der Grenzecke entstanden. Im letzten Spiel des Jahres 1986 kamen die Weiler bei der Mannschaft von Spielertrainer Felix K. Kromer arg unter die Räder. Einzig Günther Werner ließ an einstige bessere Zeiten erinnern. Der BZ-Artikel beschreibt das eher aus Säckinger Sicht.

Mit Trainer Siegfried Kießler gelang es, die Mannschaft in der Landesliga-Saison 1986/87 wieder in einen physisch verbesserten Zustand versetzen, dagegen scheiterte der neue Trainer an dogmatischen Vorstellungen. Nachrückende Jugendspieler wurden nicht eingebaut, zum anderen verhinderte Verletzungspech ein besseres Abschneiden. 

Mit 18:18 Punkten stand zum Saisonende der sechste Rang zu Buche. Ernüchterung hatte sich schon in den ersten Spielen breit gemacht, noch mehr aber bei der Konkurrenz der vergangenen Jahren, dem CVJM Lörrach, der in die Bezirksliga durchgereicht wurde.   

Andererseits erreichte die A Jugend die Endrunde des Bezirks. Sigi Flötzer, Philip Heiser, Ramon Santoro, Karlheinz Träbing und Ralph Hoffmann waren die Leistungsträger der Mannschaft von Rudi Walker.

1987 übernahm wieder Günther Werner als Spielertrainer die erste Mannschaft. Dabei wurde die Mannschaft "defensiv-lastig". Nach gutem Beginn mit Position im ersten Drittel gibt es einen Einbruch durch verschiedene Ausfälle. Gegen Saisonende steigerte sich vor allem durch den verstärkten Einbau der Jugendspieler und verbesserter Disziplin die Leistung: 20:16 Punkte. 

Stark spielte zum Teil die A Jugend; aufgrund der geringen Spielerdecke und mehreren Verletzungen blieb sie jedoch unter den Erwartungen. Gleichzeitig nahm eine C-Jugend unter Günter Strübin den Spielbetrieb auf.

Nachdem sich alle Trainerhoffnungen zerschlagen hatten, übernahm Abteilungsleiter Obrist in der Spielrunde 1988/89 auch das Amt des Coaches der "Ersten". Die Rückkehr von Marcel Schaible wird durch Verletzungen (Günther Mehlin, Matthias Himmel) ausgeglichen, außerdem wurde ein geregelter Trainingsbetrieb immer schwieriger. Eine eigentlich überqualifizierte Mannschaft leistete sich einige "Heimpleiten", erreicht mit mäßigen 18:18 Punkten jedoch den vierten Landesliga-Rang. 

Eine zweite Mannschaft nahm den Spielbetrieb auf, konnte aber auch in der Kreisliga nicht Fuß fassen. Der B- und C-Jugend-Bereich machte unter Günter Strübin Fortschritte. Eine Damenmannschaft ging mit Rudi Walker als Trainer ins Rennen. Landesliga Herren, Bez. II, Saison 1988/89
1. TV 1834 Pforzheim             18  32:4

2. FC Südstern Karlsruhe   18  30:6
3. TV Freiburg-Herdern       18  26:10
4. TV Weil 1884                            18  18:18
5. TB Emmendingen                18  18:18
6. SSC Karlsruhe   II                  18  16:20  
7. TS Durlach                                 18  14:22    
8. DJK Karlsruhe                         18  12:24
9. USC Freiburg II                       18  12:24
10. BG Renchen                             18    2:34

Bei der Generalversammlung am 17. März 1989 wurde Günther Skrypnik für 20 Jahre als Leistungsträger der Basketballabteilung geehrt.

Am 25. Mai 1989 wurde Abteilungsleiter Ulrich Obrist beim "kleinen Verbandstag" in Ravensburg mit der Silbernen Ehrennadel des Basketballverbandes Baden-Württemberg (BBW) ausgezeichnet.

Die Rochade von Günter Strübin und Ulrich Obrist in Sachen erster Mannschaft und Jugendbetreuung ergab stabilere Verhältnisse für das Spieljahr 1989/90: Die erste Mannschaft kassiert zwar einige "unnötige" Niederlagen, stabilisiert sich aber, nachdem Willi Seckinger die Position des Spielmachers übernommen hat. 16:20 Punkte und der 6. Rang im Abschlussklassement, zeugten aber davon, dass die Mannschaft trotz verbesserter Angriffsleistungen Probleme in kritischen Spielsituationen hatte. Mit Sigi Flötzers 390 Korbpunkten hatte man wieder einen Top-Scorer in der Landesliga. Noch immer unbefriedigend war das Abschneiden der "Zweiten" in der Kreisliga, im Gegensatz zu den Damen, die sich ins Mittelfeld hochgearbeitet hatten. Im Jugendbereich macht erstmals Andy Grethler von sich reden. 

Landesliga Herren, Bez. II, Saison 1989/90

1. FC Südstern Karlsruhe   18  32:4
2. SG EK Karlsruhe                 
18  26:10
3. TV Bad Säckingten
            18  26:10  
4. TV Freiburg-Herdern       18  22:14
5. SSC Karlsruhe   II                 18  20:16
6. TV Weil 1884                            18  16120
7. Ettlinger SV                             18  10:26
8. SV Donaueschingen           18  10:26
9. TB Emmendingen                18  10:26

10. TS Durlach                              18    8:28    

Ein trauriges Ereignis am 6. Januar 1990: Der seit einer Verletzung nicht mehr aktive 31-jährige Günter Mehlin verunglückte auf der Fahrt zu einem Skatturnier tödlich.

kur91 links aus: TV-Kurier, 19, Ausgabe

Für Aufsehen sorgte unsere erste Mannschaft in der Spielrunde 1990/91, als zweimal ein amtierender Tabellenführer gestürzt werden konnte. Einmal "erwischte" es den nachmaligen Meister TV Bad Säckingen in einer Abwehrschlacht in der Kanthalle und dann den daraus profitierenden USC Freiburg II in einem sensationellen Spiel anläßlich eines "Come backs" von Günther Skrypnik (geb. Werner) in Freiburg.
Vielversprechend waren auch die Zugänge Christophe Spies (Straßburg) und später der unter Verletzungen leidende, ehemalige hessische Jugendauswahlspieler Lorenzo Hoppe, der in einem A-Jugendspiel Lörrach den immer noch gültigen Vereinsrekord von 66 Punkten in einem Spiel aufstellt und in einem weiteren A-Jugend-Spiel 9 Dreier wirft. Dennoch fehlten auch nicht die entsprechenden Schattenseiten: Am Ende gab es für die Erste mit ausgeglichenem Konto einen 5. Rang.
Personell und taktisch verändert präsentierte sich die "Zweite", die nach einem Fehlstart und einem 2. Platz in der Qualifikationsrunde noch einen Durchmarsch in die Bezirksliga machte. Dabei war neben der soliden Reboundarbeit der Routiniers die Fast-Break-Zange des Äthiopiers Hailu Bizuwerk und Ramon Santoros das Erfolgsrezept, in das noch die A-Jugendlichen Alex Beck und Joachim Knodel erfolgreich eingebaut wurde.
Ein Abbröckeln war bei den Damen zu beobachten, während A- und B Jugend gute Plätze erreichten. Die Kooperation Schule + Verein unter Günther Skrypnik im D-Jugendbereich zeigte erste Erfolge.


Tabelle aus: TV-Kurier, 20. Ausgabe
91tab

Kurz vor Saisonbeginn, im September 1991 trat Ulrich Obrist nach "schlechtem Benehmen" der ersten Mannschaft bei einem Turnier in Heimersdorf/Elsaß vom Amt des Abteilungsleiters zurück. Nachfolger wurde Peter Lacher. Obrist blieb vorübergehend der Abteilung als Coach der "Zweiten" und der B-Jugend erhalten und arbeitete Klaus Gonschorek in die Abteilungsverwaltung ein.  

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Bericht in der BZ zum Saison-Start 1991/92

Die erste Mannschaft kam danach in disziplinarische Turbulenzen; G. Strübin beendete mitten in der Saison nach über zweieinhalb Jahren als Trainer seine Arbeit. Willi Seckinger als Nachfolger konnte den Abstieg nicht mehr verhindern. Ganz anders die "Zweite": Lange Zeit hielt sich die Mannschaft in der Spitzengruppe der Bezirksliga, erst in der Rückrunde kamen Personalprobleme auf und am Ende stand ein respektabler vierten Platz als Aufsteiger zu Buche. 

Die A-Jugend kooperierte mit Spielern der Black forest academy (BFA) und verlor nur ein Spiel in der Saison. Andy Grethler wurde mit Abstand der stärkste Spieler dieser Meistermannschaft, die von Ron Foster (BFA) trainiert wurde und mit Joachim Knodel, Alex Beck und Stefan Heieck weitere echte Weiler enthielt. Unerwartet kam jedoch der erste Platz der B-Jugend, die sich  mit gelegentlicher Unterstützung von BFA Spielern durchsetzte: Christian Wagner, Marcel Grethler, Stefan Winterle, Gennaro Sposato und Alex Keusgen waren hier die tragenden Kräfte. Im C-Jugend Bereich hatten erwartungsgemäß die von Günther Skrypnik betreuten Anfänger noch ihre Mühe, ebenso wie die C-Jugend Mädchen.

Durch die Wahl zum Vorsitzenden im April 1992 zog sich Uli Obrist, der nach seinem Rücktritt als Abteilungsleiter noch immer als Trainer der B-Jugend, in der zweiten Mannschaft und in der Rückrunde als Coach der Damen tätig war, weitgehend aus der Abteilung zurück. Zusammen mit dem zum Basler Basketballverband abgewanderten TV Grenzach "bereinigte man das Sortiment": Grenzach übernahm die verbliebenen Damen,  dafür kamen die Spieler Sven Auer und Wolfgang Rieger, sowie eine Reihe von B-Jugendlichen nach Weil.

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8. Auf und ab 1992-2000 



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